Kyle BryantZusammengefasst von Jürgen Harreiter
Original von Dave Moller/ Senior Staff Writer/ The Union
Dienstag, 23. Februar 2010- Als Kyle Bryant sich vor 3 Jahren entschied eine Spendenaktion für die Entwicklung einer Heilmethode für seine Erkrankung ins Leben zu rufen, dachte er nie dass seine Idee zu einer ‚Rund-um-die-Uhr’-Beschäftigung werden würde. Nachdem er 3500 Meilen (ca. 5633km) mit dem Rad quer durchs Land gefahren ist und dabei 830000$ (ca. 613000 Euro) an Spendengeldern eingenommen hat, wurde der Bear River High School Absolvent von der Friedreich’s Ataxia Research Alliance beauftragt seine Idee weiter zu verfolgen.
„Im Dezember 2008 bin ich zu ihnen gegangen und erzählte ihnen, dass ich mein ganzes Leben dem Kampf gegen die Friedreichs Ataxie (FA) widmen möchte,“ sagte Bryant kürzlich in Sacramento, seinem Wohnort. „Sie antworteten, dass auch sie bereits daran gedacht hätten.“
Die Friedreichs Ataxie ist laut National Institute of Health eine seltene, neuromuskuläre Erkrankung, die Schädigungen am Nervengewebe im Wirbelkanal verursachen kann. Die Degeneration des Gewebes verursacht Koordinations- und Mobilitätsprobleme und viele Erkrankte enden im Rollstuhl. Die Krankheit zeigt sich von Erkranktem zu Erkranktem unterschiedlich, doch viele Leidende haben eine verkürzte Lebenserwartung aufgrund der Komplikationen, wie Herzproblemen und Diabetes. Bryant spricht undeutlich und hat eine Gangstörung. Er verwendet den Rollstuhl, wenn er weiß, er muss längere Distanzen gehen. Für seine Reisen quer durch das Land, die ihn in der FA-Welt berühmt machten verwendet er ein spezielles Dreirad. Zwei Räder befinden sich vorne und eines hinten, über dem sich ein Chassis befindet, auf dem sich Bryant setzen kann und die Pedale bedient.
Seit letztem September reist Bryant mit seinem Dreirad durch das Land, klärt Leute über die Krankheit auf und findet neue Fahrrad-Spendenunterstützer.
„Ich versuche der Organisation als Symbol zu dienen,“ sagt Bryant. „Wir sind knapp davor eine Behandlungsform zu entwickeln, und es gibt eine Menge Optimismus unter den Forschern eine Heilung in den nächsten 3 bis 5 Jahren zu finden.
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