Dienstag, 27. März 2012 um 17:29 Uhr
Professor Roberto Testi, Inhaber des Lehrstuhls für Immunologie
Übersetzung für BabelFAmily: Tatjana Heckmann
Veröffentlichung: 23.03.2012
Abstract
Friedreich-Ataxie (FRDA) ist die am häufigsten vorkommende, hereditäre Form von Ataxie und tritt bei ca. 3 von 100.000 Personen in der europäischstämmigen Bevölkerung auf. Ursache sind intronische GAA-Repeat Expansionen, die die FXN-Expression hemmen und dadurch zu einem mangelhaften Level an Frataxin, einem Protein in den Mitochondrien, führen. Durch den Frataxinmangel werden insbesondere die sensorischen Neuronen im Spinalganglion (DRG) geschädigt. Eine spezielle Therapie für FRDA existiert nicht. Es zeigt sich, dass die Frataxin-Level durch Interferon-Gamma (IFNgamma) bei einer Vielzahl von Zelltypen, einschließlich Primärzellen von FRDA-Patienten, hochreguliert werden können. IFNgamma scheint hauptsächlich mittels eines transkriptorischen Mechanismus auf das FXN-Gen zu wirken. Im Wesentlichen erhöht die In-vivo-Behandlung mit IFNgamma die Frataxinexpression in den DRG-Neuronen und verhindert, dass diese sich pathologisch verändern. Gleichzeitig verbessert die Behandlung die sensomotorische Leistung bei FRDA-Mäusen. Diese Ergebnisse eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten für IFNgamma im Zellstoffwechsel und haben direkte Auswirkungen auf die Behandlung von FRDA.
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Mittwoch, 22. Februar 2012 um 13:41 Uhr
Roberto Testi, Inhaber des Lehrstuhls für Immunologie
Von Pamela Pergolini
Übersetzung für BabelFAmily: Tatjana Heckmann
Donnerstag, 16. Februar 2012 - Für die vierte Ausschreibung des hochdotierten Advanced Grant 2011 hat der Europäische Forschungsrat (ERC) 294 Senior Researcher mit einem Budget in Höhe von insgesamt 661 Millionen Euro ausgestattet. Ausgezeichnet wurden an der römischen Universität Tor Vergata das Projekt "FAST - Investigating new therapeutic approaches to Friedreich’s Ataxia” von Prof. Roberto Testi, Inhaber des Lehrstuhls für Immunologie, und das Projekt “SIXXI – Twentieth Century Structural Engineering: the Italian contribution” von Prof. Sergio Poretti, Inhaber des Lehrstuhls für technische Architektur. Der Europäische Forschungsrat finanziert mit rund 1,5 Millionen Euro das Projekt “FAST- Investigating new therapeutic approaches to Friedreich’s Ataxia”, das sich die Entwicklung einer Therapie bei Friedreich-Ataxie zum Ziel gesetzt hat und bestätigt somit die große Beachtung, mit der das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) die Erforschung von seltenen Krankheiten verfolgt.
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Donnerstag, 03. November 2011 um 19:20 Uhr
Prof. Marina Marini, Außerordentliche Professorin für Biologie und Genetik an der Universität Bologna
Übersetzung für BabelFAmily: Tatjana Heckmann
Mai 2011 - Der italienische Verband für den Kampf gegen Ataxie, A.I.S.A., hat gemeinsam mit dem Landesverband A.I.S.A. Emilia Romagna die Finanzierung des von Prof. Marina Marini vorgeschlagenen Forschungsprojektes für das Jahr 2010 beschlossen. Prof. Marini ist außerordentliche Professorin für Biologie und Genetik an der Universität Bologna "Alma Mater Studiorum", Abteilung für Histologie, Embryologie und Angewandte Biologie - Fakultät für Medizin und Chirurgie. Ziel des Projektes ist die Wirkung eines natürlichen Antioxidans', dem Tocotrienol, zu untersuchen. Es handelt sich dabei nicht um ein echtes Arzneimittel, sondern es ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich (man könnte es als eine verstärkte Form von Vitamin E bezeichnen). Das Projekt ist die zweite Phase eines früheren Versuchs mit ermutigenden Ergebnissen und wurde bereits mit fünf Patienten gestartet, die sich derzeit in Therapie befinden. Das Tocotrienol soll über einen kürzeren Zeitraum als in der Pilotstudie verabreicht werden. Laut verantwortlichem Team aber dennoch lange genug, um die biologische (nicht die therapeutische) Wirkung im Blut der Patienten zu erkennen.
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Sonntag, 18. März 2012 um 20:11 Uhr
Luca Durelli, M.D., Chefarzt der neurologischen Abteilung am San Luigi Gonzaga University Hospital in Turin
Das erste auf den genetischen Defekt bei Friedreich Ataxie ausgerichtete Medikament
Übersetzung für BabelFAmily: Irmgard Brandl
Quelle/weiterlesen: Repligen
15. März 2012 - WALTHAM, Mass. - Die Repligen Corporation (NASDAQ: RGEN) hat heute den Start einer Phase-I-Studie zur Untersuchung von RG2833 bei erwachsenen Patienten mit Friedreich Ataxie (FA) bekannt gegeben. FA ist eine erblich bedingte, neurodegenerative Erkrankung, die durch den niedrigen Spiegel eines Proteins, dem Frataxin, ausgelöst wird. Die Symptome treten normalerweise in der Kindheit auf und führen zu einem allmählichen Verlust von Muskel- und Nervenfunktionen. Oft tritt der Tod im frühen Erwachsenenalter ein. RG2833 ist ein oral verfügbarer Klasse 1-Histon-Deacetylase-Inhibitor (HDACI), der speziell entwickelt wurde, um die Frataxin-Produktion bei Patienten mit FA zu erhöhen.
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Sonntag, 29. Januar 2012 um 12:02 Uhr
Dies ist der Trailer zu dem Dokumentarfilm "Friedreich's Heirs" (Friedreichs Erben), produziert von Cronopia Films. Regie führte Diana Nava. Treffen Sie Maria Blasco Gamarra, die treibende Kraft hinter dem Literaturprojekt von BabelFAmily, und einige der beteiligten Autoren, die zu begeistern vermögen.
Übersetzung von Irmgard Brandl / Untertitel von Kreso Babic
Klicken Sie bitte auf das CC-Menü des Players um die Untertitel in Ihrer Sprache zu wählen.
You Tube Link
Dienstag, 10. Mai 2011 um 20:17 Uhr

EIN ROMAN VOLLER GEHEIMNISSE, DER ZWISCHEN DER ALTEN UND DER NEUEN WELT SPIELT, GESCHRIEBEN VON AUSSERGEWÖHNLICHEN MENSCHEN MIT FRIEDREICH ATAXIE
Autoren, die an dieser Krankheit leiden, vereinen ihr Talent und ihre Kraft, um gemeinsam eine Geschichte zu schreiben.
Pressemitteilung - Zur sofortigen Veröffentlichung
9. Mai 2011 - Schriftsteller, die an einer furchtbaren Krankheit leiden, kommen zusammen, um gemeinsam einen besonderen Roman zu verfassen, der in den Buchhandlungen verkauft werden soll, um Geld für die wissenschaftliche Forschung zu sammeln. Das ausgefallene Literaturprojekt mit einer Vielzahl von Stimmen wird veröffentlicht, um Friedreich Ataxie zu bekämpfen, eine neurodegenerative Krankheit, die viele Menschen weltweit erbarmungslos heimsucht und für die es bis jetzt keine Heilungschance gibt. Es handelt sich jedoch um eine „Nischen“-Krankheit, in die die Pharmaunternehmen nicht investieren. Gelder zur Finanzierung der Erforschung dieser Krankheit werden daher von Menschen gesammelt, die direkt oder indirekt betroffen sind und die auf freiwilliger Basis arbeiten. Diese ehrgeizige Initiative wurde ins Leben gerufen von María Blasco, einer 38-jährigen Autorin aus Spanien, die seit ihrer Kindheit an Friedreich Ataxie leidet. Weitere Schriftsteller aus der ganzen Welt haben sich dem Projekt angeschlossen, so z. B. Fatima D’Oliveira (Portugal), Marguerite Black (Südafrika), Rebecca Stant (Australien), Jamie Leigh Hansen (USA), Alessia Mainardi (Italien), Maria Pino Brumberg (Spanien), Nicola Batty (England), um nur einige zu nennen.
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